Schleswig MCP
Lokale Open Data für Anwendungen und KI-Assistenten zugänglich machen.
Öffentliche Informationen über Schleswig sind über verschiedene Herausgeber, Formate und Veröffentlichungsstände verteilt. Schleswig MCP macht ausgewählte lokale Daten über eine einheitliche REST-API und einen MCP-Server verfügbar. Beide Schnittstellen verwenden gemeinsame Anwendungslogik.
Eine Datenbasis, zwei Schnittstellen
REST-API und MCP-Server greifen auf dieselben Domänenfunktionen, Datenprovider, Validierungsregeln und Modelle zurück. Fünf Datensätze liegen als manuell aufbereitete Snapshots in der Anwendung. Der Wasserstand wird dagegen bei einer Anfrage über einen externen Dienst abgerufen.
Architekturdiagramm – auf kleinen Bildschirmen horizontal scrollbar
Systemarchitektur von Schleswig MCP. Zwei unterschiedliche Schnittstellen nutzen gemeinsame Anwendungslogik und Datenverarbeitung. Das Diagramm unterscheidet vorbereitete Datensätze von Live-Abfragen.
Von allgemeinen Schlussfolgerungen zu datensatzgestützten Antworten
Ich habe Claude dieselbe Frage zur Bevölkerungsprognose für Schleswig zwischen 2020 und 2040 gestellt – einmal ohne und einmal mit Schleswig MCP. Der Vergleich zeigt vor allem, was sich durch den Zugriff auf eine konkrete Datenquelle verändert; er ist kein allgemeiner Benchmark zur Genauigkeit von KI-Modellen.
Ohne Schleswig MCP
Ohne MCP-Tool suchte Claude im Web, fand aber keine konkrete Stadtprognose für den angefragten Zeitraum. Stattdessen verwendete es regionale Informationen und kennzeichnete seine Einschätzung ausdrücklich als Schlussfolgerung, nicht als gesicherte Prognose für Schleswig.

Claude ohne MCP. Ohne Zugriff auf den lokalen Datensatz bleibt die Antwort eine vorsichtig formulierte Schlussfolgerung auf Basis der Webrecherche.
Bild in voller Größe öffnenMit Schleswig MCP
Mit angebundenem MCP-Server konnte Claude die strukturierte Bevölkerungsprognose direkt abrufen. Es gab konkrete Werte für 2020, 2030, 2035 und 2040 aus dem Datensatz aus und erläuterte den erwarteten Verlauf.

Claude mit Schleswig MCP. Claude ruft Bevölkerungsprognosen über das MCP-Tool ab und stellt die Werte als Tabelle mit Erläuterung dar. Es handelt sich um Prognosen aus der veröffentlichten Quelle, nicht um aktuelle Einwohnerzahlen.
Bild in voller Größe öffnenStrukturierte Daten visualisieren
Nach dem Abruf kann Claude dieselben Daten für Folgeaufgaben nutzen – etwa für Tabellen, Vergleiche und Diagramme. Die zugrunde liegende Veröffentlichung muss dafür nicht erneut manuell gesucht und ausgelesen werden.

Visualisierung mit MCP-Daten. Claude erzeugt eine Grafik aus den abgerufenen Bevölkerungsprognosen. Die zugehörige Antwort weist darauf hin, dass die Zeitabstände im Diagramm nicht proportional dargestellt sind und die vertikale Achse bei 25.000 beginnt. Beides beeinflusst den visuellen Eindruck der Veränderung.
Bild in voller Größe öffnenArchitekturentscheidungen und Kompromisse
Die Anwendung trennt Datenquellen, Validierung und fachliche Modelle von den öffentlichen Schnittstellen. REST und MCP verwenden dieselben Domänenfunktionen, unterscheiden sich aber in ihren Protokollen und Antwortformaten. Metadaten dokumentieren Herkunft, Lizenzen, Referenzzeitpunkte und bekannte Einschränkungen.
Fünf Datensätze werden nicht automatisch aktualisiert, sondern liegen als manuell aufbereitete Snapshots vor. Nur der Wasserstand wird live abgefragt; der Pegelwert selbst ist weder eine Hochwasserwarnung noch eine Aussage zur Badesicherheit. Das Projekt soll öffentliche Daten nachvollziehbar zugänglich machen, nicht Vollständigkeit oder Echtzeitaktualität für alle Quellen versprechen.
Datenherkunft und Quellenstand
Die gezeigte Bevölkerungsprognose stammt von Wegweiser Kommune / Bertelsmann Stiftung (Open Data SH). Die Quellmetadaten nennen den als Veröffentlichungsdatum und den als letzte Änderung. Das sind keine Mess- oder Abrufzeitpunkte. Die Daten verbinden historische Ausgangswerte mit Prognosen bis 2040; sie sind keine aktuellen Einwohnerzahlen.
Die Quelle steht unter CC0 1.0. Die ursprünglichen Quellenangaben nennen außerdem die Statistischen Ämter der Länder, die Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie Deenst GmbH. Die Datenquellendokumentation erläutert Aufbereitung und bekannte Grenzen; Download- und Aufbereitungszeitpunkte sind nicht bekannt.
Weitere Quellen sind PEGELONLINE / WSV, LVermGeo SH, das Denkmalregister über Open Data SH, Sozialministerium S-H für die Badegewässer und die Bundesnetzagentur. Die jeweiligen Quellenangaben und Lizenzen bleiben maßgeblich. Ladepunkte zeigen keine Live-Verfügbarkeit; Register sind nicht zwingend vollständig.
Screenshots: unveränderte Aufnahmen von Claude (Anthropic) aus diesem Projekt. Die Antworten und die Grafik bleiben überprüfungsbedürftig; ein MCP-Zugriff garantiert keine korrekten KI-Antworten.
Unabhängiges Projekt: Schleswig MCP wird nicht von der Stadt Schleswig betrieben oder unterstützt.